Master (MA) ‚Germanistik‘

 

Fachstudienberatung

Wenn Sie Fragen zum Master ‚Germanistik‘ (Zulassungsverfahren, Studienplanung, Prüfungsordnung, Anmeldung für die Abschlussprüfung etc.) haben, wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachstudienberater (kommissarisch), Dr. Marcel Krings. Transcripts of records können Sie sich selbständig über Ihr SignUp-Konto ausdrucken.

Zulassungsvoraussetzungen

Bitte beachten Sie: Regulär bis spätestens zum Anfang des 3. Fachsemesters sind bei der Fachstudienberatung Nachweise über das Latinum vorzulegen. Der Nachweis ist Voraussetzung für den Besuch des Examens- und Forschungsmoduls und erfolgt durch die Hochschulzugangsberechtigung oder entsprechende Zeugnisse (vgl. Prüfungsordnung, §3, Abs. 5 > s.u.).

Kursangebote zum Erwerb des Latinums:

Der  Studiengang Master ‚Germanistik‘ ist seit dem SoSe 2012 sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester geöffnet. Es gilt das vereinfachte Zulassungsverfahren (gemäß Mitteilungsblatt des Rektors vom 30.04.12).

  • Deutsche Bewerber/innen können sich demgemäß ohne vorherige Bewerbung bei der Zentralen Universitätsverwaltung bis zum letzten Werktag vor Vorlesungsbeginn einschreiben. Voraussetzung ist, dass die Bewerber/innen ihren Studienabschluss sowie die in der Zulassungsordnung (s.o.) geforderten Unterlagen rechtzeitig bei der MA-Fachstudienberatung vorlegen. Wenn die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind, wird eine Bescheinigung Adobe ausgestellt, mit der Sie sich direkt beim Studentensekretariat immatrikulieren bzw. umschreiben können.
  • Ausländische Bewerber/innen sowie deutsche Bewerber/innen, die ein grundständiges Studium im Ausland absolviert haben, bewerben sich weiterhin über das Akademische Auslandsamt.

  • Fragenkatalog des Akademischen Auslandsamts für internationale Studieninteressierte

 

Gegenstand und Aufbau des Studiengangs

Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Master-Studiengang ‚Germanistik‘

Die Dauer des Studiengangs beträgt in der Regel 4 Semester. Es werden drei Schwerpunktgebiete angeboten: 1. Germanistische Linguistik, 2. Neuere deutsche Literaturwissenschaft und 3. Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

  1. Im Schwerpunktgebiet „Germanistische Linguistik“ hat der Studiengang einen forschungspraktischen Fokus auf dem thematischen Komplex „sprachliches Wissen“. Er bildet die historische und moderne Sprachwissenschaft ab, bietet aber zugleich die Möglichkeit zur Vertiefung einzelner Bereiche nach eigener Wahl. Die Ausrichtung auf die Forschung unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Problemfelder mit sprachlichen Implikationen wird im gesamten Lehrangebot gewährleistet. In einer Kombination von Methodenvermittlung, Selbststudium, Rechercheprogramm und gemeinsamer Auswertung von Forschungsbeiträgen werden die Studierenden systematisch an die wissenschaftliche Forschungspraxis herangeführt.
  2. Im Schwerpunktgebiet „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ steht jenes literaturgeschichtliche Kontinuum im Vordergrund, das vom Humanismus über Aufklärung, Klassik und Romantik, den Realismus des 19. Jahrhunderts und den Avantgardismus des frühen 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart reicht. Paradigmen der neueren deutschen Literaturgeschichte werden in ihren historisch-sozialen Kontexten vermittelt. Intertextuelle Bezüge, interdisziplinäre und komparatistische Aspekte, wissensgeschichtliche Dimensionen und poetologische Traditionen werden in vertiefenden Modulen behandelt. Der Studiengang ist forschungspraktisch ausgerichtet. In einer Kombination von Methodenvermittlung, Selbststudium, Rechercheprogramm und gemeinsamer Auswertung von Forschungsbeiträgen werden die Studierenden systematisch an die wissenschaftliche Forschungspraxis herangeführt.

  3. Im Schwerpunktgebiet „Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ liegt der Akzent auf der gesamten Sprach- und Literaturgeschichte vom 8. bis zum 18. Jahrhundert. Ziel des Studiengangs ist es, anhand repräsentativer Ausschnitte zu einer wissenschaftlich fundierten Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Literatur der Vor- und Frühmoderne anzuleiten. Dabei wird im Verlauf des Studiums die Möglichkeit einer Spezialisierung auf das Mittelalter oder auf die Frühe Neuzeit angeboten. Im einen wie im andern Fall basiert der Schwerpunkt auf einem interkulturellen und interdisziplinären Ansatz, der die gewünschte Spezialisierung durch die Vermittlung der gesamteuropäischen Dimension vormoderner Sprach- und Literaturproduktion ergänzt.

Der Studiengang setzt sich zusammen

1. aus dem Hauptfach Germanistik, bestehend aus Lehrveranstaltungen, Master-Arbeit und mündlicher Abschlussprüfung in dem gewählten Schwerpunkt, sowie 2. aus Lehrveranstaltungen im Begleitfach.

Als Begleitfach zum Hauptfach Germanistik kann grundsätzlich jedes Fach gewählt werden, für das ein entsprechendes Studienangebot im Masterbereich besteht (Fächerkatalog).

Begleitfachangebot für Master-Studiengänge

Wird der Schwerpunkt des Masterstudiengangs auf die Neuere deutsche Literaturwissenschaft gelegt, kann als Begleitfach auch Germanistische Linguistik oder Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gewählt werden. Wird der Schwerpunkt des Masterstudiengangs auf die Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gelegt, kann als Begleitfach auch Germanistische Linguistik oder Neuere deutsche Literaturwissenschaft gewählt werden.

Die drei Wahlmöglichkeiten im Begleitfach – „Germanistische Linguistik“, „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ und „Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ – bauen ebenfalls auf einem vorher erworbenen Abschluss in einem philologischen Studiengang auf. Sie vermitteln exemplarisch fortgeschrittene Fragestellungen und Methoden in ihren jeweiligen Bereichen und bieten damit die Möglichkeit, eine im Hauptfach studierte Disziplin kontrastiv bzw. interdisziplinär zu erweitern.

Bei MA-Studiengängen der Neuphilologischen Fakultät setzt sich die Abschlussnote ausschließlich aus den Noten im Schwerpunkt zusammen (vgl. allgemeiner Teil der Prüfungsordnung, § 19, Abs. 2); das Begleitfach fließt also nicht in Ihre Master-Abschlussnote ein, muss aber bestanden werden. Bei MA-Studiengängen anderer Fakultäten gibt es z.T. abweichende Regelungen - im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Prüfungsamt.

Prüfungsordnungen und andere Materialien zum Download

 

 

Letzte Änderung: 14.10.2016
zum Seitenanfang/up