Dr. Christian Schneider

Lebenslauf
Forschungsgebiete
Publikationen

Schneider

Germanistisches Seminar
Universität Heidelberg
Hauptstr. 207-209
D-69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0) 6221 54-32 17
E-Mail: christian.schneider@gs.uni-heidelberg.de
Fax: +49 (0) 6221 54-33 78

Dienstzimmer: Palais Boisserée, Raum 130

Sprechstunde in der Vorlesungszeit: Mittwochs, 18–19 Uhr

Feriensprechstunden:
Dienstag, 14.02.2012, 11-13 Uhr
Dienstag, 06.03.2012, 11-13 Uhr und nach Vereinbarung


Mitglied der Kommission zur Vergabe der Studiengebühren am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg

Professoren und Mitarbeiter der Mediävistik

 

Lebenslauf 

06/1994 Abitur
10/1994–08/2002 Studium der Rechtswissenschaften, Germanistik und Geschichte an den Universitäten Passau und Heidelberg
09/1996–03/1997 Studium der Rechtswissenschaften an der University of East Anglia, Norwich
07/2000–08/2002 Studienstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
08/2002 Magisterexamen
10/2002–05/2007 Promotionsstudium der Germanistik und der Mittleren und Neueren Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Wien
01/2004–12/2006 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
05/2007 Promotion in Älterer deutscher Literatur an der Universität Heidelberg
Seit 04/2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, Lehrstuhl für Ältere deutsche Philologie (Prof. Dr. Ludger Lieb)

Forschungsgebiete

  • Höfische Kultur des hohen und späten Mittelalters

  • Mittelalterliche Literatur: Artusroman, spätmittelalterliche Lyrik und Spruchdichtung

  • Literarische Anthropologie

  • Literaturtheorie: Narratologie, Poetologie, Fiktionalitätstheorie

  • Formen individueller und kollektiver Identitätsbildung in mittelalterlicher Literatur

  • Wissen und Wissenskonstitution in Mittelalter und Früher Neuzeit

Publikationen

Bücher

  • 'Hovezuht'. Literarische Hofkultur und höfisches Lebensideal um Herzog Albrecht III. von Österreich und Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396), Heidelberg 2008 (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte).

  • Mittelalterliche Poetik in Theorie und Praxis. Festschrift für Fritz Peter Knapp zum 65. Geburtstag, Berlin/New York 2009 (Hg. zusammen mit Thordis Hennings, Manuela Niesner und Christoph Roth).

  • Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe. Katalog zur Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg, des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde sowie des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg zum 625. Universitätsjubiläum, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11) (Hg. zusammen mit Maria Effinger und Carla Meyer).

  • Erzähllogiken in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Akten der Heidelberger Tagung vom 17. bis 19. Februar 2011 (Hg. mit Florian Kragl) (in Vorbereitung für die Reihe „Studien zur historischen Poetik“ bei Winter, Heidelberg).

Aufsätze

  • Das Motiv des Teufelsbündners in volkssprachlichen Texten des späteren Mittelalters, in: Faust-Jahrbuch 1 (2004), hg. von Bernd Mahl u. Tim Lörke, Tübingen 2005, S. 165–198.

  • Science as Science Fiction. Johannes Kepler’s 'Somnium' and the Poetics of Invention, in: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Beiheft 2 (2006), S. 259–268.

  • Eliten des Hofes – Eliten der Stadt. Ständische Verhaltenskonzepte und gesellschaftliche Identitätsbildung im Reflex der Literatur um Herzog Albrecht III. von Habsburg (1365–1395), in: Werner Paravicini/Jörg Wettlaufer (Hg.), Der Hof und die Stadt. Konfrontation, Koexistenz und Integration im Verhältnis von Hof und Stadt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Ostfildern 2006 (Residenzenforschung 20), S. 449–470.

  • Höfische Lebensform und gesellschaftliche Identität. Literarische Texte um Herzog Albrecht III. von Österreich (1365–1395), in: Christoph Dartmann/Carla Meyer (Hg.), Identität und Krise? Zur Deutung vormoderner Selbst-, Welt- und Fremderfahrungen, Münster 2007 (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme 17), S. 85–97.

  • Religiöse Kommunikation und höfische Identität. Zum ethischen Diskurs in der Literatur um Herzog Albrecht III. von Österreich und Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg (1365–1396), in: Peter Strohschneider (Hg.), Literarische und religiöse Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit. DFG-Symposion 2006, Berlin/New York 2009, S. 574–606.

  • Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe. Eine Einführung, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe. Katalog zur Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg, des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde sowie des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg zum 625. Universitätsjubiläum, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11) (zusammen mit Carla Meyer), S. 9–23.

  • Logiken des Wissens und Weltverständnis im Buch der Natur Konrads von Megenberg, in: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 18 (2010/2011), S. 43-59.

  • Die Latenz des Epos. Narrative Kohärenz und Kryptotext in der Kudrun, in: Mittelalterliche Heldenepik – Literatur der Leidenschaften. 11. Pöchlarner Heldenliedgespräch, hg. von Florian Kragl u. Johannes Keller (ca. 27 S.; erscheint 2012 in der Reihe „Philologica Germanica“ bei Fassbaender, Wien).

Kleinere Beiträge

  • Kläger und Richter, in: Rituale und die Ordnung der Welt. Darstellungen aus Heidelberger Handschriften und Drucken des 12. bis 18. Jahrhunderts, hg. von Carla Meyer, Gerald Schwedler u. Karin Zimmermann, Heidelberg 2008 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 8), S. 69f., 92.

  • Der Tanz der Toten, in: Rituale und die Ordnung der Welt. Darstellungen aus Heidelberger Handschriften und Drucken des 12. bis 18. Jahrhunderts, hg. von Carla Meyer, Gerald Schwedler u. Karin Zimmermann, Heidelberg 2008 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 8), S. 58–60.

  • Waz ist minne? Antworten auf eine schwierige Frage, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11), S. 117–120.

  • Norbert Elias und die „Verhöflichung der Krieger“, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11), S. 120f.

  • Minnesang als Sublimierung von Aufstiegsambitionen, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11), S. 121f.

  • Die Macht der Minne, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11), S. 133f.

  • Das ritterlich-höfische Gesellschaftsideal, in: Der Codex Manesse und die Entdeckung der Liebe, hg. von Maria Effinger, Carla Meyer u. Christian Schneider, Heidelberg 2010 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg 11), S. 171.

Rezensionen

  • Vom Eigenen im Fremden. Nicola Zotz über romanische Spuren in der deutschen Liebeslyrik des 12./13. Jahrhunderts, Rezension zu: Nicola Zotz, Intégration courtoise. Zur Rezeption okzitanischer und französischer Lyrik im klassischen deutschen Minnesang, Heidelberg 2005 (Beihefte zur Germanisch-Romanischen Monatsschrift 19), in: literaturkritik.de (05.07.2006).

  • Klaus Wolf, Hof – Universität – Laien. Literatur- und sprachgeschichtliche Untersuchungen zum deutschen Schrifttum der Wiener Schule des Spätmittelalters, Wiesbaden 2006 (Wissensliteratur im Mittelalter 45), in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 138 (2009) (zusammen mit Fritz Peter Knapp), S. 243–250.

  • Hanno Rüther, Der Mythos von den Minnesängern. Die Entstehung der Moringer-, Tannhäuser- und Bremberger-Ballade, Köln/Weimar 2007 (Pictura et Poesis 23), in: Arbitrium 1 (2010), S. 41–43.

  • Mathias Herweg, Wege zur Verbindlichkeit. Studien zum deutschen Roman um 1300, Wiesbaden 2010 (Imagines Medii Aevi 25), in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) (ca. 5 S., im Druck).

     

 

Letzte Änderung: 25.01.2012
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